Nachhaltigkeit

oder Corporate Social Responsibility

Wir beschäftigen uns seit ca. 5 Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit bei Werbeartikeln. Ein gefährliches Pflaster, da jeder, wie eine Marktforschungsstudie der AGEMAS GmbH ergab, etwas anderes darunter versteht und es hier unterschiedliche Expertenmeinungen gibt. Auch haben wir, insbesondere in den ersten Jahren feststellen müssen, dass „grüne Werbeartikel“ nicht immer tatsächlich nachhaltig sind. Um einen eindeutigen Weg zu gehen, richten wir unsere Unternehmensstrategie auf das Nachhaltigkeitsmodell des 3-Säulen-Prinzips aus, was im Kern, neben der Umwelt, auch die Bereiche Wirtschaft und Soziales beinhaltet. International findet das Thema unter Corporate Social Responsibility Beachtung, was auch Teil einer EU-Richtlinie ist, die jedes größere Unternehmen ab 2017 zu erfüllen hat.

Wir wissen, dass wir hier erst am Anfang stehen, aber auch, dass die ersten Schritte getan sind.

Wirtschaft

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Umwelt

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Soziales

Soziales

Gesetzliche Regelungen

Mit unserer fast 40jährigen Erfahrung wissen wir, wo wir produzieren lassen können. Eine Übersicht über die gesetzlichen Regelungen, an die wir und unsere Partner uns halten, finden Sie hier:

Die elektromagnetische Verträglichkeit beschreibt die störungsfreie Beziehung von technischen Geräten untereinander. Es soll sichergestellt werden, dass einzelne technische Geräte andere nicht durch elektromagnetische Vorgänge stören.

Die Europäische EMV-Richtlinie bezweckt die zufriedenstellende Zusammenarbeit elektrischer Geräte unter Vermeidung elektromagnetischer Störung. Die Artikel müssen demgemäß auf ihre Störunempfindlichkeit und geringe Störaußendung geprüft werden. Können die Geräte die elektromagnetische Verträglichkeit nicht erfüllen, dürfen Sie dem freien Markt nicht zugänglich gemacht werden und eignen sich demnach auch nicht als Werbeartikel.

Hinter RoHS (Restriction of Hazardous Substances Directive) steht eine EU-Richtlinie, die den Einsatz von gesundheitsgefährdenden Stoffen bei Elektro- und Elektronikgeräten regelt. Die Produkte sollen möglichst frei von umweltschädlichen Schadstoffen sein.

Werbeartikel dürfen im Hinblick auf die Durchsetzung die zulässigen Werte für Schwermetalle, Flammschutzmittel oder Quecksilber nicht überschreiten.

Die CE-Kennzeichnung (Communautés Européennes) ist das Symbol, mit dem der Hersteller oder Importeur die Vorgaben der Europäischen Gemeinschaft anerkennt und ebenso erfüllt. Die Kennzeichnung auf dem jeweiligen Artikel darf nur dann erfolgen, wenn für das entsprechende Produkt eine europäische Richtlinie vorliegt.

Zum einen wird dem Verbraucher erklärt, dass das Produkt nicht gegen geltendes EU-Recht verstößt, zum anderen wurde das Konformitätsbewertungsverfahren ordnungsgemäß durchgeführt und bestanden.

Das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) bezweckt den Schutz der Verbraucher vor schädlichen Lebensmitteln, Futtermitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen. Werbeartikel dieser Art, oder solche, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, dürfen demgemäß nicht der Gesundheit von Menschen schaden.

SA8000 ist ein internationaler Standard mit dem Ziel, Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern (Angestellte, Arbeiter, Leiharbeiter) zu verbessern. Für die Zertifizierung melden sich Unternehmen selbstständig bei der SAI (Social Accountability International) an.

Im Gegensatz zu nationalen Gesetzen und Verordnungen ist SA8000 eine internationale Norm, deren Zertifizierung und Befolgung auf freiwilliger Entscheidung der Unternehmen beruht.

Die Einhaltung des BSCI-Verhaltenskodex ist oberstes Ziel der BSCI. Es soll sichergestellt werden, dass in den Produktionsländern, nationalen und internationalen Gesetzesvorschriften hinsichtlich sozialer Aspekte und dem Umweltschutz entsprochen wird.  Hierzu zählen beispielsweise eine angemessene Vergütung, keine Diskriminierung, zumutbare Arbeitszeiten, entsprechender Arbeitsschutz oder keine Kinderarbeit.

Die Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall-Richtlinie regelt den Umgang mit der Entsorgung von elektronischem Abfall. Ziel dieser Richtlinie ist es, Abfälle von Elektro- und Elektronikgeräten zu vermeiden und darüber hinaus die Wiederverwendung, die stoffliche Verwertung und andere Formen der Verwertung solcher Abfälle, um die zu beseitigende Abfallmenge zu reduzieren. Werbeartikel dürfen demnach nicht rücksichtlos zur Erhöhung von elektronischem Abfall beitragen, sondern müssen wie alle Elektrogeräte dem Abfallkreislauf zugeführt werden. Dies darf allerdings seit 2006 nicht mehr über den Restmüll geschehen sondern muss über öffentliche Sammelstellen an die Hersteller und Importeure zurückgeben werden.

Um dies gewährleisten zu können müssen alle Hersteller und Inverkehrbringer von elektronischen Werbeartikeln registriert sein und entsprechende Gebühren entrichten. Ob der Hersteller eines Produktes die anfallenden Gebühren bezahlt, erkennt man an der Kennzeichnung und der Registrierungsnummer auf dem Artikel.

Das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) regelt die Sicherheitsanforderungen, die an ein öffentlich gemachtes Produkt zu stellen sind. Geregelt werden unter anderem die Produkthaftung, der Haftungsträger und die Kennzeichnungspflichten.

Es dürfen nur (Werbe-)Artikel auf den Markt bereitgestellt, ausgestellt oder erstmals verwendet werden, welche nicht gegen die Sicherheit oder die Gesundheit von Personen verstoßen.

Der Werbeartikelhändler hat dadurch die Pflicht, streng darauf zu achten, dass alle von ihm vertriebenen Produkte den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

Öko-Tex ist eine unabhängige Prüfstelle, die an Textilprodukten Schadstoffprüfungen vornimmt, um gesundheitlich einwandfreie Textilprodukte entsprechend kennzeichnen zu können.

Alle Schadstoffprüfungen nach Öko-Tex Standard 100 orientieren sich immer am jeweiligen Verwendungszweck der Textilien.

Erfolgreich geprüfte Textilprodukte, also auch Werbetextilien, textile Werbemittel usw., werden in entsprechende Produktklassen eingeordnet und sind damit nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert.

Die Zertifizierung von textilen Werbemitteln, in Bezug auf deren Unbedenklichkeit im Kontakt mit menschlicher oder tierischer haut muss von zertifizierten und unabhängigen Prüfstellen nachgewiesen werden. Für die Kaufentscheidung von Werbemittel-Verantwortlichen, Marketingleitern und Vertriebsleitern ist die Unbedenklichkeit eines Werbemittels – gerade bei angenommenem Hautkontakt mit Kindern – als wichtiger Entscheidungsfaktor nicht wegzudenken.

„Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals“
Bei der REACH-Verordnung handelt es sich um eine EU-Verordnung, die die chemischen Zusatzstoffe bei Produkten regelt. Dementsprechend dürfen nur Artikel auf den Markt gebracht werden, deren chemischen Bestandteile bekannt und von der „European Chemical Agency“ (ECHA) registriert und zugelassen worden sind. Da dies selbstverständlich auch für Werbeartikel gilt, dürfen in der Werbeindustrie nur zugelassene Präparate eingesetzt werden.

Die Spielzeugrichtlinie dient der Sicherheit von Produkten, insbesondere von frei zugänglichen Spielzeugen.

Damit sollen vor allem Kinder vor schädlichen Stoffen geschützt werden, die Einfluss auf ihre Gesundheit oder Entwicklung nehmen können.

Krebserregende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe sind ausnahmslos verboten.

Daneben müssen deutliche Warnhinweise (z.B. Warnung vor Erstickungsgefahr, oder vor verschluckbaren Kleinteilen) auf der Verpackung angegeben werden, insoweit ein Sicherheitsrisiko aus anderen Gründen von dem Artikel ausgeht.

Die Verpackungsverordnung regelt die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen.
Vertreiber, die Waren in Umverpackungen anbieten, sind verpflichtet, bei Abgabe der Waren an Endverbraucher die Umverpackungen zu entfernen oder dem Endverbraucher Gelegenheit zum Entfernen und zur unentgeltlichen Rückgabe der Umverpackung zu geben. Dies gilt nicht, wenn der Endverbraucher die Übergabe der Ware in der Umverpackung verlangt.