Gesetzliche Regelungen

Mit unserer 40-jährigen Erfahrung wissen wir, wo wir produzieren lassen können. Eine Übersicht über die gesetzlichen Regelungen, an die wir und unsere Partner uns halten, finden Sie hier:

Die Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall-Richtlinie regelt den Umgang mit der Entsorgung von elektronischem Abfall. Ziel dieser Richtlinie ist es, Abfälle von Elektro- und Elektronikgeräten zu vermeiden und darüber hinaus die Wiederverwendung, die stoffliche Verwertung und andere Formen der Verwertung solcher Abfälle, um die zu beseitigende Abfallmenge zu reduzieren. Werbeartikel dürfen demnach nicht rücksichtlos zur Erhöhung von elektronischem Abfall beitragen, sondern müssen wie alle Elektrogeräte dem Abfallkreislauf zugeführt werden. Dies darf allerdings seit 2006 nicht mehr über den Restmüll geschehen sondern muss über öffentliche Sammelstellen an die Hersteller und Importeure zurückgeben werden.

Um dies gewährleisten zu können müssen alle Hersteller und Inverkehrbringer von elektronischen Werbeartikeln registriert sein und entsprechende Gebühren entrichten. Ob der Hersteller eines Produktes die anfallenden Gebühren bezahlt, erkennt man an der Kennzeichnung und der Registrierungsnummer auf dem Artikel.

Das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) regelt die Sicherheitsanforderungen, die an ein öffentlich gemachtes Produkt zu stellen sind. Geregelt werden unter anderem die Produkthaftung, der Haftungsträger und die Kennzeichnungspflichten.

Es dürfen nur (Werbe-)Artikel auf den Markt bereitgestellt, ausgestellt oder erstmals verwendet werden, welche nicht gegen die Sicherheit oder die Gesundheit von Personen verstoßen.

Der Werbeartikelhändler hat dadurch die Pflicht, streng darauf zu achten, dass alle von ihm vertriebenen Produkte den geltenden Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

Mit dem Siegel „Geprüfte Sicherheit“ wird einem verwendungsfertigen Produkt bescheinigt, dass es den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes, hinsichtlich der Gewährleistung des Schutzes von Sicherheit und Gesundheit von Personen, entspricht.

„Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals“
Bei der REACH-Verordnung handelt es sich um eine EU-Verordnung, die die chemischen Zusatzstoffe bei Produkten regelt. Dementsprechend dürfen nur Artikel auf den Markt gebracht werden, deren chemischen Bestandteile bekannt und von der „European Chemical Agency“ (ECHA) registriert und zugelassen worden sind. Da dies selbstverständlich auch für Werbeartikel gilt, dürfen in der Werbeindustrie nur zugelassene Präparate eingesetzt werden.

Das am 01.01.19 in Kraft getretene Verpackungsgesetz gilt für alle Hersteller und Vertreiber, die bestimmte Verpackungen (z.B. Pappe, Kunststoffe) in Verkehr bringen. Es gilt eine Registrierungspflicht und Datenmeldepflicht bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister.  Mit dem Gesetz soll erreicht werden, dass sich alle Hersteller und Vertreiber am System beteiligen und dadurch die Recyclingquoten steigen.

Die CE-Kennzeichnung (Communautés Européennes) ist das Symbol, mit dem der Hersteller oder Importeur die Vorgaben der Europäischen Gemeinschaft anerkennt und ebenso erfüllt. Die Kennzeichnung auf dem jeweiligen Artikel darf nur dann erfolgen, wenn für das entsprechende Produkt eine europäische Richtlinie vorliegt.

Zum einen wird dem Verbraucher erklärt, dass das Produkt nicht gegen geltendes EU-Recht verstößt, zum anderen wurde das Konformitätsbewertungsverfahren ordnungsgemäß durchgeführt und bestanden.

Oeko-Tex ist eine unabhängige Prüfstelle, die an Textilprodukten Schadstoffprüfungen vornimmt, um gesundheitlich einwandfreie Textilprodukte entsprechend kennzeichnen zu können.

Alle Schadstoffprüfungen nach Oeko-Tex Standard 100 orientieren sich immer am jeweiligen Verwendungszweck der Textilien.

Erfolgreich geprüfte Textilprodukte, also auch Werbetextilien, textile Werbemittel usw., werden in entsprechende Produktklassen eingeordnet und sind damit nach Oeko-Tex Standard 100 für ein Jahr zertifiziert.

Die Zertifizierung von textilen Werbemitteln, in Bezug auf deren Unbedenklichkeit im Kontakt mit menschlicher oder tierischer haut muss von zertifizierten und unabhängigen Prüfstellen nachgewiesen werden. Für die Kaufentscheidung von Werbemittel-Verantwortlichen, Marketingleitern und Vertriebsleitern ist die Unbedenklichkeit eines Werbemittels – gerade bei angenommenem Hautkontakt mit Kindern – als wichtiger Entscheidungsfaktor nicht wegzudenken.

Die Spielzeugrichtlinie (EN71) dient der Sicherheit von Produkten, insbesondere von frei zugänglichen Spielzeugen. Hier werden Sicherheitsbestimmungen festgelegt, die für alle in der EU verkauften Spielwaren bindend sind.  Mit der Anbringung des gesetzlich
vorgeschriebenen CE-Kennzeichens versichert der Inverkehrbringer, dass seine Produkte der EN71 entsprechen.

Damit sollen vor allem Kinder vor schädlichen Stoffen geschützt werden, die Einfluss auf ihre Gesundheit oder Entwicklung nehmen können.
Krebserregende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe sind ausnahmslos verboten.

Daneben müssen deutliche Warnhinweise (z.B. Warnung vor Erstickungsgefahr, oder vor verschluckbaren Kleinteilen) auf der Verpackung angegeben werden, insoweit ein Sicherheitsrisiko aus anderen Gründen von dem Artikel ausgeht.

Die elektromagnetische Verträglichkeit beschreibt die störungsfreie Beziehung von technischen Geräten untereinander. Es soll sichergestellt werden, dass einzelne technische Geräte andere nicht durch elektromagnetische Vorgänge stören.

Die Europäische EMV-Richtlinie bezweckt die zufriedenstellende Zusammenarbeit elektrischer Geräte unter Vermeidung elektromagnetischer Störung. Die Artikel müssen demgemäß auf ihre Störunempfindlichkeit und geringe Störaußendung geprüft werden. Können die Geräte die elektromagnetische Verträglichkeit nicht erfüllen, dürfen Sie dem freien Markt nicht zugänglich gemacht werden und eignen sich demnach auch nicht als Werbeartikel.

Hinter RoHS (Restriction of Hazardous Substances Directive) steht eine EU-Richtlinie, die den Einsatz von gesundheitsgefährdenden Stoffen bei Elektro- und Elektronikgeräten regelt. Die Produkte sollen möglichst frei von umweltschädlichen Schadstoffen sein.

Werbeartikel dürfen im Hinblick auf die Durchsetzung die zulässigen Werte für Schwermetalle, Flammschutzmittel oder Quecksilber nicht überschreiten.

Das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) bezweckt den Schutz der Verbraucher vor schädlichen Lebensmitteln, Futtermitteln, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen. Werbeartikel dieser Art, oder solche, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, dürfen demgemäß nicht der Gesundheit von Menschen schaden.

SA8000 ist ein internationaler Standard mit dem Ziel, Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern (Angestellte, Arbeiter, Leiharbeiter) zu verbessern. Für die Zertifizierung melden sich Unternehmen selbstständig bei der SAI (Social Accountability International) an.

Im Gegensatz zu nationalen Gesetzen und Verordnungen ist SA8000 eine internationale Norm, deren Zertifizierung und Befolgung auf freiwilliger Entscheidung der Unternehmen beruht.

Die Einhaltung des BSCI-Verhaltenskodex ist oberstes Ziel der BSCI. Es soll sichergestellt werden, dass in den Produktionsländern, nationalen und internationalen Gesetzesvorschriften hinsichtlich sozialer Aspekte und dem Umweltschutz entsprochen wird.  Hierzu zählen beispielsweise eine angemessene Vergütung, keine Diskriminierung, zumutbare Arbeitszeiten, entsprechender Arbeitsschutz oder keine Kinderarbeit.

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Die grundlegende Zielsetzung ist die Sicherung des Weltfriedens durch eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen aller Menschen.

Vier Grundprinzipien bestimmen Selbstverständnis und Handeln der ILO:

  • Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
  • Beseitigung der Zwangsarbeit
  • Abschaffung der Kinderarbeit
  • Verbot der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf

Das TÜV-Proof-Zeichen wird nach einer umfassenden Prüfung, sowohl physikalisch-mechanischer, als auch chemischer Eigenschaften von Produkten verliehen.