Basiswissen aus der Welt der Werbeartikel

Nichts überzeugt mehr, als Botschaften, die sichtbar und greifbar sind!
Werbeartikel werden immer seltener als Werbung angesehen, sondern sprechen beim Empfänger Besitztums-Begehren und im Gehirn das Belohnungszentrum an, was positive Gefühle entwickelt. Nutzen sie diesen Effekt der Haptik zum Beispiel zur Verkaufsförderung, Markenbildung oder einfach nur als greifbares Dankeschön für Kunden.
Wir entwickeln für Sie kreative Werbeartikel auf Basis Ihres Verwendungszweckes und nutzen dazu die Erkenntnisse des Neuromarketings, so dass der Empfänger tatsächlich Freude entwickelt und Sie und Ihr Unternehmen langanhaltend und positiv in Erinnerung bleiben.
Streuartikel / Give-aways: Ein Streuartikel zeichnet sich meist durch seine niedrigen Kosten aus, mit dem durch eine hohe Auflage eine breite Zielgruppe erreicht werden soll.
Typische Einsatzfelder für Streuartikel oder Give-aways sind Events oder Messen.
Klassische Streuartikel: Kugelschreiber, Süßigkeiten, Feuerzeuge oder Kalender

Premiums: Im Gegensatz zu Streuartikeln, sind Premiumartikel teurer, sowie hochwertiger und sollen nur eine ausgewählte Zielgruppe ansprechen. Ein typisches Einsatzfeld ist z.B. ein besonderer Vertragsabschluss.
Der Empfänger soll Wertschätzung verspüren und das Gefühl bekommen, die richtige Unternehmenswahl getroffen zu haben.
Klassische Premiumartikel: Lederwaren, Sonderanfertigungen oder exklusive Schreibgeräte.

In- und Onpack: In- und Onpacks sind Produkte, die zusätzlich in oder an einem zu bewerbenden Produkt zu finden sind.
Als Onpack gilt z.B. die Warenprobe eines in der Zeitschrift beworbenen Kosmetikproduktes oder Gläser zu einer Flasche Wein.
Als typisches Inpack zählt z.B. das berühmte Überraschungs-Ei, welches in dem eigentlichen Produkt – der Schokolade – noch ein kleines Spielzeug enthält.
Diese Zusatznutzen erhöhen die Attraktivität von Produkten, dem Kunden soll auch über den Konsum hinaus ein Erinnerungswert hinterlassen werden.

Mailingverstärker: Durch eine Mailingbeilage fördern Sie das haptische Erleben des Empfängers Ihres Postversandes. Mit diesem positiven Berührungsgefühl erreichen Sie besondere Aufmerksamkeit, im Gegensatz zu einem klassischen Mailing.

Merchandising: Als Sonderwerbeform der Verkaufsförderung wird das Merchandising als eine der modernsten Methoden zur Erhöhung des Absatzes gewertet. Mit einer geeigneten Merchandising-Kollektion Ihres Unternehmens stärken Sie die emotionale Bindung zu Ihren Kunden, sowie Mitarbeitern. Hier können zahlreiche greifbare Werbebotschafter, wie z.B. Schirme, Notizbücher, Rucksäcke, Uhren, Taschen oder Kuscheltiere eingesetzt werden.

Digitaldruck: Der Digitaldruck ist besonders für Artikel mit einer ebenen Oberfläche und einer maximalen Dicke von 50 mm geeignet (z.B. Papier). Es werden keine Druckvorstufen benötigt, wodurch der Digitaldruck sehr schnell und auch bei kleinen Auflagen sehr günstig ist. Außerdem lässt sich jeder Werbeartikel bei Bedarf individuell gestalten.
Das Druckmotiv wird beim Digitaldruck direkt vom Computer an einen Drucker übertragen und unmittelbar nach dem Auftragen mit UV-Licht bestrahlt. Das Motiv ist sofort ausgehärtet und bleibt so für lange Zeit beständig und farbecht.

Siebdruck: Der Siebdruck eignet sich besonders für die Veredelung von Textilien, es können aber auch starre Materialien, wie Kunststoffe, Glas oder Holz verwendet werden.
Ein Film (durchsichtige Folie mit Druckmotiv) wird auf das, mit einer Polymerschicht überzogene Drucksieb geklebt. Durch UV-Licht-Bestrahlung wird das Druckmotiv auf die Polymerschicht übertragen. Die belichteten Stellen härten aus – die unbelichteten werden ausgewaschen und werden dadurch farbdurchlässig. Die Druckfarbe wird auf das Sieb gegossen und mit einer Gummirakel durch die Öffnungen gestrichen, die bei der Belichtung offen geblieben sind.
Ein Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können. Besonders helle Farben können einfach auf dunkle Hintergründe gedruckt werden, ohne Leuchtkraft zu verlieren. Die Farben müssen jedoch einzeln, nacheinander aufgetragen werden, weshalb die Druckgeschwindigkeit im Vergleich zu anderen Druckverfahren relativ gering ist.

Siebtransferdruck: Beim Siebtransferdruck wird das Transferpapier (mit Druckmotiv) auf einer Platte fixiert. Die Farbe wird durch das Sieb auf das Papier gestrichen. Danach wird das Papier mit einem Klebergranulat überzogen, was an den feuchten Stellen der Farbe haften und an den trockenen Stellen frei bleibt. Anschließend wird das Transferpapier erhitzt, das Granulat wird weich und verbindet sich mit der Farbe. Zum Abschluss wird das Papier mit der Transferpresse auf das Produkt gedruckt, Kleber und Farbe bleiben haften und das Papier kann abgezogen werden.
Dieses Druckverfahren eignet sich besonders für flexible Materialien (Textilien), sowie kleinere Auflagen, da nicht eine große Stückzahl auf einmal gedruckt werden muss, sondern es werden zuerst Transferbögen hergestellt, die nach und nach verbraucht werden können. Im Gegensatz zum Siebdruckverfahren ist auch die Produktionszeit schneller.

Tampondruck: Der Tampondruck ist besonders bei Feuerzeugen oder Kugelschreibern beliebt. Das Druckverfahren ist ähnlich dem Siebdruck. Statt einer Gummirakel wird ein Tampon verwendet – ein Stempel, der mit Farbe überzogen und auf das Produkt gepresst wird. Durch die elastische Form der Stempel können auch runde oder raue Oberflächen bedruckt werden. Im Gegensatz zum Siebdruck können hier relativ schnell bis zu 5 Farben in einem Schritt aufgetragen werden. Außerdem ist der Tampondruck günstiger als der Siebdruck. Ein Nachteil besteht darin, dass helle Farben, dunkle Hintergründe schlecht abdecken können. Außerdem eignet sich das Verfahren eher für kleinere Motivgrößen.

Lasergravur: Die Lasergravur eignet sich für eine ganze Reihe von Materialien, egal ob Metall, Kunststoffe, Leder, oder Holz. Die Bilddateien des Logos werden an einen Computer übertragen. Das Logo wird so ausgerichtet, wie es anschließend auf dem Artikel graviert werden soll. Mit dem Laser wir nun hohe Energie punktgenau auf eine kleine Fläche des Produktes gebündelt, wodurch sich die Oberfläche des Materials verändert und die Gravur sichtbar wird. Je nach Material können unterschiedliche Gravurfarben entstehen.
Bei der Lasergravur ist es auch möglich, jeden Artikel zu personalisieren, die Gravur kann jedoch nicht farbig markiert werden.

Flexodruck: Beim Flexodruck werden die Produkte vor der Verarbeitung bedruckt, deshalb eignet sich dieses Druckverfahren besonders gut für den Verpackungsdruck. Er gilt als sehr umweltfreundlich, schnell und besonders bei hohen Auflagen, sehr günstig.
Zum Bedrucken wird die elastische Druckform auf einen rotierenden Zylinder gespannt, welcher bei jeder Umdrehung mit der Farbwalze in Kontakt kommt und so das Motiv direkt auf die Bedruckstoffbahn überträgt. Nach dem Druck werden die veredelten Produkte getrocknet, ausgestanzt und zu der gewünschten Form verarbeitet.

Bestickung: Der Stick wird für alle Arten von Textilien verwendet, gilt als sehr langlebig und ist auch bei großen Mengen sehr schnell und kostengünstig. Bei der Motivwahl haben Sie großen Spielraum, auch mehrfarbige Logos sind kein Problem.
Zuerst wird das digitale Motiv mit einer Software in ein Stickmuster übersetzt. Diese Daten werden dann an eine Stickmaschine gesendet.
Die hochmodernen Maschinen können bis zu 15 Farben gleichzeitig und mehr als 1000 Stichen pro Minute leisten. Selbst nach vielen Waschgängen verliert die Veredlung nicht an Qualität.

Sublimationsdruck: Dieses Druckverfahren wird häufig bei Polyester-Materialien verwendet. Die Druckfarbe wird direkt in das Produkt gedruckt, wodurch der Druck nicht fühlbar ist und so einen angenehmen Tragekomfort garantiert. Die Farbe des Druckmotivs wird durch Hitzefixierung in den Trägerstoff eingedampft (sublimiert), d.h. mit den Fasern verschmolzen. Dadurch ist der Druck sehr haltbar und es können optimale Fotoqualitäten erzeugt werden. Auch bei sehr filigranen Motiven kommt der Sublimationsdruck besonders gut zur Geltung.

Blindprägung: Mithilfe beheizter Stahlwalzen können die unterschiedlichsten Materialien mit einer werblichen Individualisierung geprägt werden. Die Stahlwalze ist mit der gewünschten Vorlage graviert und wird vor dem Prägevorgang erhitzt. Die Walze wird gegen eine gegenüberliegende Gummiwalze gepresst, dazwischen wird das zu prägende Material eingeführt und erhält so die gewünschte Prägung. Hierbei wird keine Farbe verwendet, das Motiv wird lediglich erhaben oder vertieft in das Material geprägt.
Die Blindprägung ermöglicht eine plastische Verformung, die wirkungsvolle Effekte hervorbringen kann.

Offsetdruck: Der Offsetdruck wird vor allem bei der Veredelung von Büchern, Zeitungen oder Verpackungen verwendet. Hier wird der Druck nicht direkt von der Druckplatte auf den zu bedruckenden Stoff aufgetragen, sondern indirekt über eine Walze. Zwischen Druckplatte und dem Stoff wird also ein bespannter Zylinder zwischengeschaltet. Dies ermöglicht einen gleichmäßigen Druck, mit dem auch hohe Auflagen bei gleichbleibender Qualität produziert werden können.

Beflockung: Bei der elektrostatischen Beflockung von Werbeartikeln werden Fasern mit Hilfe eines elektrischen Feldes in Klebstoff „geschossen“. So kann z.B. eine Oberfläche samtweich gestaltet werden und ist somit sicht- und fühlbar veredelt. Durch die Erhöhung der Fasern verleiht die Beflockung der veredelten Oberfläche eine Dreidimensionalität. Als Trägermaterial eignet sich grundsätzlich jeder Bedruckstoff, der eine glatte Oberfläche besitzt und auf dem der Klebstoff haftet. Filigrane Motive können allerdings nur schwer umgesetzt werden. Gegenüber dem Druck ist diese Veredelungstechnik jedoch relativ langsam und kostenintensiv.

Doming: Unter einem Doming versteht man ein Verfahren zur Herstellung von dreidimensionalen Strukturen auf glatten Oberflächen. Der bedruckte Aufkleber wird mit einer transparenten Flüssigkeit überzogen und durch UV-Licht gehärtet. Durch einen zusätzlichen Materialauftrag wird eine sichtbar erhöhte Schicht erzeugt. Der Vorteil der Doming-Veredelung ist, dass sie trotz relativ günstigem Preis eine lange Haltbarkeit aufweist.

Die beiden Begriffe werden oftmals als Synonyme verwendet, es handelt sich zwar um verwandte Materialien, aber nicht um ein und denselben Stoff.
Porzellan ist das edelste Erzeugnis von Keramik. Der wesentliche Unterschied liegt in der Zusammensetzung: Porzellan besteht hauptsächlich aus Kaolin – Keramik besteht dagegen aus groben Tonerden. Porzellan ist zudem leicht lichtdurchlässig.
Smartphones oder Tablets können heutzutage ganz einfach von unterwegs aufgeladen werden. Aber welche Leistung benötigt eine Powerbank, um mein Gerät vollständig laden zu können?
Die Menge an Energie, die in einer Powerbank gespeichert werden kann, wird in mAh (Milliampere-Stunden) angegeben. Um Ihr Smartphone oder Tablet aufzuladen, müssen Sie dessen Akkukapazität wissen und einen externen Akku mit derselben oder höheren Kapazität haben, um Ihr Gerät vollständig aufladen zu können.

Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Smartphone bei einer Powerbank-Kapazität von 2.000 mAh einmal vollständig aufgeladen werden kann. Hierbei ist ein Powerbank-Ausgang von 1 A (Ampere) ausreichend.
Ein Tablet dagegen benötigt fast 5 Smartphone-Ladungen, also ca. 10.000 mAh für eine Vollständige Ladung. Hier wird ein Powerbank-Ausgang von mindestens 2,1 A benötigt.
Achten Sie beim Kauf von Powerbanks oder anderen Zusatzakkus immer auf einen Überladeschutz, da Geräte ohne diese Funktion während des Ladens eine Gefahr darstellen können.

Grundsätzlich dürfen Powerbanks auf Reisen mit dem Flugzeug nur im Handgepäck und mit sichtbarem Aufkleber oder Druck der Ladekapazität auf dem Produkt, mitgenommen werden.

Hier gelten je nach Fluggesellschaft unterschiedliche Regeln bzgl. der Menge – wir empfehlen maximal zwei Powerbanks pro Person mitzuführen.

Bis zu einer Leistung von 20.000 mAh (Milliampere-Stunden) dürfen Geräte ohne vorherige Zustimmung der Fluggesellschaft ins Handgepäck. Bei 20.000 bis 32.000 mAh muss die Mitnahme im Vorfeld mit der Fluggesellschaft vereinbart werden. Powerbanks oder andere Zusatzakkus mit einer Leistung von über 36.000 mAh sind in Flugzeugen grundsätzlich verboten.

Wird z.B. ein Handy von der Batterie ausgehend mit zu viel Strom versorgt, kann es zu Überladungen kommen und das Ladekabel entzündet sich oder der Akku explodiert.
Dies kann sehr schnell bei der Verwendung eines günstigen Ladeanschlusses ohne Überladeschutz entstehen.
Grundsätzlich ist es ratsam, das Gerät nicht zu benutzen, während es geladen wird.
Die GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Sie sorgt dafür, dass Musiker bezahlt werden, wenn ihre Lieder irgendwo in Deutschland öffentlich gespielt werden. Zu solchen öffentlichen Veranstaltungen zählen z.B. auch Betriebsfeiern.
Die Werbeindustrie muss demnach eine Gebühr an die GEMA leisten, um Rückgriff auf ein Musikstück nehmen zu dürfen.
Für gebrandete Speichermedien (z.B. USB-Sticks) muss ebenfalls eine Gebühr entsprechend der Speicherkapazität entrichtet werden, da mit ihnen urheberrechtlich geschützte Medien kopiert werden könnten.
Auch wenn Sie selbst z.B. nur Ihre Preisliste auf den USB-Stick kopieren und diesen Ihren Kunden schenken, können Sie nicht ausschließen, dass der USB-Stick anschließend für das Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke genutzt wird.
Zuständig für das entrichten der GEMA-Gebühr ist in Deutschland der Erstinverkehrbringer.
Die Kosten liegen derzeit bei etwa 0,91€ / Stück bis zu 4 GB Speicherkapazität, ab 8 GB beträgt die Gebühr 1,56€ / Stück.
Um Ihnen beim Kauf von Speichermedien den „Papierkrieg“ zu ersparen, erfassen wir die GEMA-Gebühren für Sie und führen sie dementsprechend ab. Wir erfassen die Kosten als separaten Posten auf Ihrer Rechnung, sodass Sie die Zahlung ggf. nachweisen können.
USB 3.0 gilt als aktuellster USB-Standard, er erreicht eine 10 Mal schnellere Übertragungsgeschwindigkeit (4.8 GBit/s) als USB 2.0 mit 480 MBit/s.
Außerdem können Daten bei USB 3.0 in beide Richtungen gleichzeitig übertragen werden, was bei USB 2.0 Daten nicht möglich ist.
USB Typ C bietet viele Verbesserungen für den USB-Standard. Er soll durch leichteres Anstecken und vor allem höhere Übertragungsgeschwindigkeit (10 GBit/s) schon bald den bisherigen Standard Typ A (microUSB) ersetzen. Der Steckertyp C kann beidseitig eingesteckt werden und hält somit sieben Mal mehr aus als Typ A.
Bei Smartphones und Tablets, die über das neue Kabel geladen werden können, wird es aufgrund der beidseitig gleichen Anschlüsse möglich sein, sie gegenseitig zu laden.
Auch Apple hat in seinem neuesten Notebook bereits den Steckertyp C integriert.
Zubehör für Apple-Smartphones gibt es in verschiedenen Versionen: Vor allem auch mit und ohne Lizensierung. Das macht sich sowohl am Preis, als auch an der Funktion bemerkbar. MFI-lizensierte Kabel kosten ca. 5,00€ mehr als ohne Lizenz. Diese Lizenzgebühren muss der Hersteller wiederum an Apple abführen.
Bei Kabeln ohne Lizenz kann es zu Problemen kommen, das Gerät lässt sich beispielsweise aufladen, man kann es jedoch nicht mit dem Computer verbinden, um Daten zu übertragen.
Wer also Wert auf Qualität legt, sollte beim Kauf von Lightning-Zubehör immer auf das MFI-Siegel achten.