Nachrichten aus der Welt der Werbeartikel!

Aktualisiert: 29. März



Die WA-Media ist im deutschsprachigen europäischen Raum das führende Fachmagazin der Werbeartikelbranche und berichtet über das aktuelle Geschehen in der Werbewelt.

 

Für Einkäufer, Marketingexperten und Geschäftsführer ist es essentiell zu verstehen, was sich in der Werbebranche bewegt. So können Sie die besten und aktuellsten Angebote und Produkte nutzen, um ihr eigenes Unternehmen zu präsentieren.


Ein Interview mit Rolf Janka, Geschäftsführer der Werbemittelagentur Hagemann, behandelte das Thema wie das zweite Jahr der Corona Pandemie die Werbemittelagentur beeinflusst hat. Zentrale Themen waren, das stattfinden von Groß-Veranstaltungen und die Entwicklung der Nachhaltigkeit in der Werbemittelbranche.


Spielen Preise nachhaltiger Artikel für die Kunden eine Rolle? Hat sich der Wettbewerb in der Branche verschärft? Antworten zu diesen Fragen liefert das Interview:


WERBEMITTELAGENTUR HAGEMANN

ROLF JANKA


Das zweite Jahr im Corona-Ausnahmezustand neigt sich dem Ende zu. Wie haben sich die Umsätze und Margen bei der Werbemittelagentur

Hagemann entwickelt?


Bei uns beginnt das Geschäftsjahr im Juli. Die aktuellen Umsätze sind im Vergleich zu 2020 um ca. 40% gestiegen, der Ertrag liegt leicht unter dem Vorjahreswert. Ich glaube nicht, dass der Ertragsrückgang etwas mit verändertem Einkaufsverhalten wegen Corona zu tun hat, das mag eher an einzelnen Aufträgen liegen. Erfreulicherweise ist die Gesamttendenz aber sehr positiv: Voraussichtlich werden wir das Geschäftsjahr 2021/2022 mindestens in der Größenordnung von 2019/2020 abschließen, so lange es nicht wieder zu einem Lockdown kommt oder Veranstaltungen bzw. Messen pandemiebedingt

abgesagt werden müssen. Da wir neue Kunden gewonnen haben, konnten

wir Rückgänge in Branchen kompensieren, die nun weniger bestellen, da z.B. interne Veranstaltungen wegfallen.


Dafür wurden 2021 sportliche Megaevents wie die Fußball-EM oder Olympia nachgeholt, wenn auch teils unter Pandemiebedingungen. Haben diese Veranstaltungen denn eine positive Belebung für Ihr Geschäft nach sich gezogen?


Die Werbemittelagentur Hagemann hat auch in der Vergangenheit nur selten von solchen Großveranstaltungen profitiert, und das bewusst: Ausschreibungen, die z. B. Olympia betreffen, bewegen so große Mengen, dass es in diesen Fällen nur noch um den Preis geht, weniger um Qualität und Nachhaltigkeit. Unter dieser Prämisse verzichten wir gerne auf das Gefeilsche um die dritte Stelle nach dem Komma.


Für Ihr Unternehmen ist das Thema Nachhaltigkeit bereits seit einigen Jahren zentral für die Geschäftstätigkeit. Ist denn das Bewusstsein für umwelt- und sozialverträgliche Produktionsweisen bei den Kunden weiter gestiegen oder dominiert angesichts der wirtschaftlich weiterhin häufig schwierigen Situation das Preisdenken den Einkauf?


Das Bewusstsein ist auf jeden Fall gestiegen. Das sehen wir schon alleine daran, dass der Beratungsbedarf zur Nachhaltigkeit von Monat zu Monat steigt, insbesondere bei unseren Fullservice-Kunden. Die Unternehmen spüren zwar immer mehr gesellschaftlichen und politischen Druck, handeln aber in vielen Fällen auch aus innerer Überzeugung. Aufgrund unserer transparenten Nachhaltigkeitsstrategie konnten wir Kunden gewinnen, denen es nicht ausschließlich um den Preis ging, auch wenn der natürlich immer noch wichtig ist. Was uns aber ganz besonders freut: Das Bewusstsein bei unseren Lieferantenpartnern steigt immer mehr, auch bei denjenigen, die noch vor ein oder zwei Jahren gar nichts mit dem Thema Nachhaltigkeit anfangen konnten. Ob das intrinsisch motiviert ist oder aus Wettbewerbsgründen geschieht, ist unerheblich, wichtig ist das Ergebnis. Wir sind gespannt, wie der Megatrend

Nachhaltigkeit auf der kommenden PSI-Messe zutage treten wird.


Bemerken Sie eine Verschärfung des Wettbewerbs innerhalb des

Werbeartikelhandels aufgrund der Corona-Krise?


Der Wettbewerb an sich hat in diesem Jahr kaum zugenommen. Aber natürlich gibt es aktuell weniger zu verteilen, und den ein oder anderen Auftrag werden wir nicht bekommen, da wir weiterhin seriös anbieten. Der Wettbewerb wird aber künftig sowieso nur zum Teil über den Preis stattfinden. Wichtiger wird sein, welche Konzepte man als Agentur hat. Es geht um innovative Abwicklungsprozesse, die dem Kunden Aufwand abnehmen, nachhaltige, maßgeschneiderte Werbeartikelkonzepte, die einen positiven Einfluss auf

die Innen- und Außendarstellung der Unternehmen haben – und am aller wichtigsten ist und bleibt unser Kerngeschäft: Werbeartikel anzubieten,

die beim Empfänger Freude auslösen, lange genutzt werden

und Botschaften positiv transportieren.



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